Gerardus Mercator

Dieser bärtige Herr denkt wohl gerade darüber nach, wie er die Länder auf dem Globus auf ein Stück Pergament bekommt, ohne allzu viel falsch zu machen. Seine Idee war so gut, dass sie die Seefahrt revolutioniert hat. Aber er war beileibe nicht der einzige Mathematiker, der sich für Kartographie interessiert hat. Die Geschichte der Kartographie fängt schon bei den Griechen an. Herodot schreibt 500 vor Christus seine Reiseberichte, Erastothenes berechnet 250 vor Christus den Erdumfang und Ptolemäus schreibt kurz nach Christi Geburt "Geographika", das 1500 Jahre Grundlage der Kartographie bleiben sollte. Die Seefahrer und Mathematiker erfinden die unterschiedlichsten Instrumente, um sich zurechtzufinden, die Methoden der Ortsbestimmung werden genauer und raffinierter, und viele Mathematiker und Physiker versuchen mit ihren Messungen neue Theorien über den Aufbau der Welt zu bestätigen.

Viele große Naturwissenschaftler haben sich der Kartographie gewidmet, Kopernikus, Newton und Gauss sind nur die Berühmtesten. Die Vermessung der Welt faszinierte schon immer, und ist deshalb gut geeignet, auch Schüler zu motivieren.

Ich werde hier drei Themengebiete genauer beschreiben, Aber offen lassen, wie sie im Mathematikunterricht genau eingesetzt werden können. Am Ende jedes Abschnitts gibt es aber eine Liste mit einigen Vorschläge. Da ich hier nicht alles reinschreiben kann, was es zu diesem Thema zu sagen gibt, gibt es zum Schluss noch einige Links auf Webseiten, die sich mit Kartographie befassen.

Viel Spaß damit. 

Diese Seite entstand im Rahmen der Veranstaltung "Anwendungsorientierter Mathematikunterricht" an der TU Darmstadt im Wintersemester 05/06.

Zur Vorlage diente die Vorlesung "Allgemeinbildung Mathematik" und meine Examensarbeit "Didaktische Aspekte einer Einbeziehung von Geschichte in den Mathematikunterricht am Beispiel von Kartographie" bei Prof. Dr. Burkhard Kümmerer.

Kontakt: reubold@yahoo.de

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