Projekt AMU  WS 2003/2004
Prof. R. Bruder/M. Distler

Fachbereich Mathematik AG11

 

SII – Variante A

Ziel:
Beim Projekt a) sind wir davon ausgegangen, dass die Stoppuhr, die die Schüler verwendet haben, keine Ungenauigkeit nachweist. In Wirklichkeit haben die Empfängeruhren bei einem GPS System eine gewisse Ungenauigkeit. Wenn man den Einfluss der zeitlichen  Ungenauigkeit auf die Positionsungenauigkeit der Satelliten untersucht und das bei der Dreiecksberechnung berücksichtigt, wird man als Intersektion statt eines Schnittpunktes eine Schnittfläche bekommen. Die Ausdehnung dieser Fläche ist von den Positionen der Satelliten abhängig.
Ziel des Projekts soll die Untersuchung der Positionen der Satelliten sein, um die günstigste Lage bezüglich der Positionsbestimmung des Empfängers festzustellen.
 

Fragestellungen

a)
Die Schüler sollen die Positionsbestimmung eines Objektes in der Ebene durch die Dreiecksberechnung wie beim GPS System analysieren.
Wie man aus dem Bild 6a erkennen kann, werden die Intersektionen der zwei Kreise mit Zentrum bei den Satelliten keine Punkte mehr sein, sondern sie werden durch eine Fläche repräsentiert (Intersektionsfläche). Die Position A wäre eine der zwei möglichen Positionen des Empfängers, wenn seine Uhr keine Ungenauigkeit hätte.
 

Bild 6a: Die Intersektionsfläche

Wir gehen davon aus, dass die Ungenauigkeit der Uhr konstant ist.
Die Schüler sollen herausfinden, welche der möglichen Positionen der zwei Satelliten die Intersektionsfläche minimieren würde und demonstrieren, dass die Fläche in dem Fall wirklich minimal ist.
 

b)
Wie ist es möglich ein GPS System zu benutzen, um die Ungenauigkeit einer Uhr zu bestimmen?