Kirchenfenster in unserer Nähe

 

Die Johanniskirche in Darmstadt

 

 

Sicher habt ihr in eurer Nähe schon mal eine ähnliche Kirche gesehen. Habt ihr euch schon mal die Fenster angeschaut? Ich habe mich immer gefragt, wie diese kleinen Kunstwerke entstehen und welche Geometrie dahinter steckt. Und genau damit wollen wir uns hier beschäftigen!

 

Zunächst wollen wir uns die äußere Grundform ansehen. In der Gotik wurden vermehrt diese so genannten Spitzbögen gebaut. Kannst du dir vorstellen wie?

 

Hier zur Hilfe eine kleine Konstruktionsanleitung (zunächst mit Zirkel und Lineal):

Ein Spitzbogen lässt sich relativ leicht konstruieren. Er besteht aus einem rechteckigen Fenster, das nach oben durch die so genannte Kämpferlinie begrenzt ist. Deren Randpunkte bezeichnet man als die Kämpferpunkte K und K'.

Wenn man um die Kämpferpunkte Kreise mit dem Radius der Länge der Kämpferlinie zeichnet, erhält man den gewünschten Spitzbogen.

 

Diese Konstruktion der Spitzbögen kann man noch variieren, indem man die Mittelpunkte der Kreise nach außen (überhöhter Spitzbogen) oder innen (gedrückter Spitzbogen) verschiebt.

Versuche dies mal mit Cinderella/Euklid zu realisieren.

 

  Als nächstes versuchen wir, das „Kleeblatt“ zu konstruieren. Schau dir die Figur genau an und entwickle eine Konstruktionsvorschrift. Du kannst zunächst wieder mit Zirkel und Lineal anfangen und danach deine Idee in Cinderella/Euklid umsetzen.
 

 

Lösung (htm)