„Vorwort“
Die folgenden Aufgaben sind als Wiedereinstieg in die Mathematik nach den Ferien (z.B. Herbstferien) in einer 7. Klasse gedacht. Viele Schülerinnen und Schüler befinden sich an den ersten Schultagen nach den Ferien mit den Gedanken noch eher im Urlaub, als dass sie Lust auf Mathematik haben... Da ist eine kleine Geschichte aus dem Urlaub der Mathelehrerin doch genau das Richtige zum Aufwärmen! Außerdem erkennen die Schülerinnen und Schüler dabei hoffentlich, dass Mathematik ihnen auch im Alltag (ob sie es wollen oder nicht...) überall begegnet! Vielleicht werden sie sogar dazu motiviert, auch ihre Ferienerlebnisse noch einmal aus mathematischer Sicht aufzuarbeiten.
Die Aufgaben sollen im Unterricht gestellt und bearbeitet werden. Hausaufgabe könnten dann weitergehende Aufgabenteile sein, z.B. im Atlas nach bestimmten Entfernungen suchen etc. Die Schülerinnen und Schüler könnten jedoch auch ihre eigenen Ferienerlebnisse mathematisch verarbeiten und dies dann in der nächsten Stunde vorstellen.
Unsere Herbstferien
In den letzten Herbstferien waren wir zusammen im Urlaub. Wir verbrachten ein paar schöne Tage in der Jugendherberge von Creglingen, das liegt südlich von Würzburg, zwischen Bad Mergentheim und Rothenburg ob der Tauber.
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Dort angekommen, brachten wir natürlich zuerst einmal das ganze Gepäck auf unser Zimmer.
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Doch würden wir das alles in den Schrank in unserem Zimmer bekommen???
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Der Schrank war 1,80 m hoch, 1,50 m breit und 30 cm tief. Die drei oberen Abteile waren gleich breit. Alle Fächer mit Tür waren gleich hoch. In die beiden offenen Fächer, die jeweils 20 cm hoch waren, wollten wir keine Kleidungsstücke legen.
In die großen roten Rucksack passen 20 l Gepäck, in den schwarzen 15 l. Die blaue Reisetasche ist 50 cm lang und hat eine quadratische Seitenfläche mit einer Kantenlänge von 25 cm. Die orange Tasche ist etwas größer; sie ist 30 cm hoch. Ansonsten besitzt sie dieselben Maße wie die dunkelblaue. Das restliche Gepäck brauchte nicht im Schrank verstaut zu werden.
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Abends im Speisesaal tauchte das nächste Problem auf. Wir saßen zu sechst an einem runden Esstisch. Auf dem Tisch stand eine Chipsschüssel. Da jeder gerne die Schüssel bei sich haben wollte, gab es ein ständiges Hin- und Hergeschiebe, bis jemand auf die Idee kam, die Schüssel doch genau in die Mitte des Tisches zustellen. Doch warum war dies eine gute Idee? Und wie findet man genau die Mitte des Tisches?
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An der Wand im Speisesaal hingen sehr merkwürdige Blumentöpfe. Einige waren bepflanzt. Was meinst du, wie könnte man die Form eines solchen Topfes beschreiben?
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Das Volumen des Topfes ist 12 l. Der Topf soll zu 85 % mit Erde gefüllt werden. Wie viele Töpfe können mit einem Sack Erde (50 l) befüllt werden? |
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In Creglingen befindet sich das Deutsche Fingerhutmuseum. Dort kann man Fingerhüte aus aller Welt und aus allen Epochen bewundern.
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Im Fingerhutmuseum sollen im Rahmen einer neuen Ausstellung vier neue Fingerhüte in einem quadratischen Setzkasten (siehe Skizze) ausgestellt werden. Wie viele Möglichkeiten gibt es dabei, die vier Fingerhüte anzuordnen? |
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| Und wie viele Möglichkeiten gibt es, aus neun Fingerhüten vier auszuwählen und im Setzkasten anzuordnen? | ||||||
Schließlich war zu unserem Bedauern der Urlaub zu Ende. Wir hatten ein paar erlebnisreiche Tage in Creglingen verbracht. Insgesamt waren wir 380 km gefahren. Bevor wir losgefahren waren, hatten wir natürlich das Auto vollgetankt. In den Tank passen 42 l Benzin. Wohin hätten wir noch fahren können, wenn bei einer Wegstrecke von 100 km durchschnittlich 7,8 l Benzin verbraucht werden?
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Wie habt ihr eure Ferien verbracht?
Habt ihr vielleicht sogar auch was Mathematisches erlebt??